MagazinDeutscher Forstwirtschaftsrat: Sonderbriefmarke "Wald ist Klimaschutz" in Berlin vorgestellt

Deutscher Forstwirtschaftsrat: Sonderbriefmarke „Wald ist Klimaschutz“ in Berlin vorgestellt

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Berlin (ots) –

Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) hat heute (Dienstag) in Berlin die Sonderbriefmarke „Wald ist Klimaschutz“ vorgestellt. Das sogenannte Sonderpostwertzeichen ist auf DFWR-Initiative entstanden und nimmt Bezug auf das Multitalent und den Klimaschützer „Wald“.

„Dem Ökosystem Wald kommt in der menschengemachten Klimakrise eine Schlüsselfunktion zu“, sagte DFWR-Präsident Georg Schirmbeck anlässlich der Präsentation in der Niedersächsischen Landesvertretung in Berlin. „Waldbewirtschaftung und Holzverwendung verbessern die Treibhausgasbilanz in Deutschland derzeit um etwa 14 Prozent.“

Wälder müssten durch gezielten Waldumbau resilienter gegen die Gefahren des Klimawandels gestaltet werden. Dazu seien auch entsprechende politische Rahmenbedingungen wie die finanzielle Förderung des Wald- und Holzsektors und die Unterstützung der rund zwei Millionen privaten und staatlichen Waldbesitzenden in Deutschland nötig.

„Die deutsche Forstwirtschaft ist ein wichtiges Bindeglied in eine nachhaltige Umweltpolitik“, so Schirmbeck. „An eine neue Bundesregierung appellieren wir, in einen konstruktiven Dialog zu treten, damit jetzt gute Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung geschaffen werden können.“

Das Sonderpostwertzeichen mit dem Nennwert von 80 Cent und einer Auflage von 3,5 Millionen Exemplaren trägt den offiziellen Titel „Gefahren des Klimawandels – Wald ist Klimaschutz“ und ist ab dem 7. Oktober im Verkauf erhältlich. Der Vorschlag des DFWR wurde durch eine Auswahlkommission am Bundesministerium der Finanzen (BMF) angenommen und technisch umgesetzt. Das Motiv stammt von der Berliner Künstlerin Constanze Hein.

Die Idee wurde durch den DFWR entwickelt, um auf die Folgen der außergewöhnlichen Dürre- und Hitzesommer seit 2018 mit ihren Auswirkungen auf den Wald aufmerksam zu machen. Um diese Botschaft einer breiten Öffentlichkeit zu kommunizieren, hat der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) das niederschwellige Angebot mit hoher Breitenwirkung angeregt.

Prof. Dr. Jürgen Bauhus, Professor für Waldbau an der Universität Freiburg, ging während der Präsentation in Berlin in seinem Vortrag „Der Wald als Klimaopfer und Klimaschützer“ auf die zentrale Bedeutung der nachhaltigen Forstwirtschaft für den Klimaschutz ein.

Die Rede von DFWR-Präsident Georg Schirmbeck anlässlich der Veranstaltung zur Bedeutung von Wald in der Klimakrise lesen Sie hier (https://www.dfwr.de/index.php/blog/456-rede-gs-sonderpostwertzeichen).

Über den Deutschen Forstwirtschaftsrat (DFWR):

Der DFWR ist die Stimme für rund zwei Millionen private und staatliche Waldbesitzende und Forstbetriebe, die die Fläche von etwa 11,4 Millionen Hektar Wald in Deutschland nachhaltig pflegen und bewirtschaften. Die Mitgliedsorganisationen des DFWR vertreten den Privat-, Staats- und Körperschaftswald, die Forstwissenschaft, die mit der Forstwirtschaft verbundenen berufsständischen Verbände und weitere mit der Erhaltung und Förderung des Waldes und der Forstwirtschaft befasste Organisationen. Sie finden uns auch bei Twitter unter @DeDFWR (https://twitter.com/dedfwr?lang=de).

Pressekontakt:
Kirsten Schröter, Pressesprecherin Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V. | Claire-Waldoff-Straße 7 | 10117 Berlin Telefon +49 (0)30 31 904 571 | Mobil +49 (0) 157 519 176 41 |[email protected]
Original-Content von: Deutscher Forstwirtschaftsrat DFWR, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

Claudia Hoffmann
Claudia Hoffmannhttps://gruenspar.de
Ich probiere gerne immer wieder neue Sachen aus und seit etwas längerer Zeit beschäftige ich mich auch immer mehr mit dem Thema „grüner“ Leben. Ich versuche so gut es geht Ressourcen zu sparen, liebe umweltbewusste Optionen, Naturprodukte und wenn ich obendrauf auch noch Geld sparen kann, ist es optimal. Ich finde es sehr wichtig, dass jeder seinen Beitrag zur Umwelt leistet und ich finde heutzutage gibt es so viele Optionen der Umsetzung. Jeder Schritt, egal wie groß oder klein er ist, kann dazu beitragen!

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