MagazinKunststofferzeuger sind Treiber der Transformation

Kunststofferzeuger sind Treiber der Transformation

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Frankfurt am Main (ots) – EU-Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft

Fast täglich werden neue Aktivitäten quer durch die Kunststoff-Wertschöpfungskette vorgestellt, mit denen mehr Kunststoffabfälle recycelt und alternative Rohstoffe in der Kunststoffproduktion genutzt werden. Wichtige Ansätze sind ein nachhaltiges Produktdesign, verbesserte Abfallsortiertechnologien oder diversifizierte Rohstoffquellen. Parallel dazu nehmen die gesetzgeberischen Maßnahmen in Richtung einer europäischen Kreislaufwirtschaft zu. Jüngst verabschiedete das Europäische Parlament seine zustimmende Entschließung zum Circular Economy Action Plan (CEAP) der EU-Kommission. Ziel des Plans ist es, CO2-Emissionen zu senken, das Wirtschaftswachstum anzukurbeln und neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Aus diesem Anlass spiegelt Ingemar Bühler, Hauptgeschäftsführer PlasticsEurope Deutschland, die im Aktionsplan enthaltenen Ziele mit einigen der aktuellen Entwicklungen innerhalb der Kunststoffbranche:

„Wir Kunststofferzeuger sind schon heute ein wichtiger Teil des Transformationsprozesses, der durch den CEAP angestoßen wurde. Die Abkehr vom linearen Verbrauch von Ressourcen ist längst als Ziel bei Politik, Industrie und Gesellschaft angekommen. Unsere Branche treibt das Umdenken hin zu einer Kreislaufwirtschaft, in der wir Ressourcen so lange wie möglich weiter nutzen, auf vielfältige Weise voran. So hat eines unserer Mitgliedsunternehmen vor Kurzem gemeinsam mit einem norwegischen Partner eine der modernsten Recyclinganlagen Europas in Rheinland-Pfalz eröffnet. In Nordrhein-Westfalen wiederum hat der Einsatz von CO2 als Rohstoff für die Kunststoffherstellung längst das Versuchsstadium verlassen; in Europa sind weitere Anlagen der kunststofferzeugenden Industrie etwa für den Verpackungsbereich in Betrieb. Auch in Elektro- und Elektronikprodukten oder der Autoindustrie ist Kreislaufwirtschaft mit Kunststoff im Kommen: Wasserflaschen, die in Blends für Laptops, Drucker oder Ladestationen umgewandelt werden, Gehäuseteile von Handbohrern komplett aus Kunststoff-Rezyklat, Closed-Loop-Technologien für Stoßfänger und Instrumententafeln im Automobil – all das gelingt nur mit dem Know-how der kunststofferzeugenden Industrie. Dies sind nur einige tolle Beispiele unserer Mitgliedsunternehmen aus jüngerer Zeit, die unsere Anstrengungen in Richtung einer Circular Economy und einer nachhaltigen Produktionsweise untermauern!“

Mehr Details zu einigen der hier erwähnten Projekte sowie weitere Beispiele bietet das Themenspecial Kreislaufwirtschaft (https://www.plasticseurope.org/de/focus-areas/circular-economy/special-kreislaufwirtschaft) auf der Webseite von PlasticsEurope Deutschland.

Pressekontakt:
PlasticsEurope Deutschland e. V.
Sven Weihe
Telefon: +49 (0) 69 2556-1307
[email protected]
www.plasticseurope.de
Original-Content von: PlasticsEurope Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

Lena Schnellhttps://gruenspar.de
Meine Eltern waren schon immer sehr umweltbewusst und seit ich für mein Ökologie Studium ausgezogen bin, versuche auch ich ohne Plastik zu leben und die Nachhaltigkeit in meinem Alltag zu verbessern. Nicht jeder hat das Glück, es bereits vorgelebt zu bekommen, deswegen möchte ich meinen Teil dazu betragen, auch anderen zu zeigen, wie einfach es sein kann. Denn nur, wenn wir mit anderen darüber sprechen und unsere Erfahrungen teilen, können wir andere unterstützen, den gleichen Weg zu gehen.

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