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#Sauberwald: Outdoor-Sportler gegen Plastik / Bündnis aus Natursportverbänden ruft zum Aktionstag im Rahmen des World Cleanup Day am 18. September auf

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Leipzig (ots) –

Draußen sein, den Duft des Waldes genießen, Hügel und Gipfel erklimmen, rasten auf einem Felsen in der Sonne, die Seele baumeln lassen und einfach mal Abschalten vom Alltag – das ist es, was viele Outdoor-Begeisterte an die frische Luft lockt. Aktive Erholung in der Natur ist längst ein Megatrend. Meist zu Fuß oder mit dem Rad pilgern tausende Deutsche jedes Wochenende in Wälder, auf Berge, zu Seen oder in die benachbarte Grünanlage. Wie unsere Ozeane und Straßen bleiben dabei leider auch Naturwege und -pfade nicht von Müll verschont. Die Auswirkungen sind gravierend: Es braucht etwa zehn Jahre bis ein Zigarettenstummel zersetzt wurde, circa 100 Jahre hat die Natur mit einem Saft-Päckchen oder To Go Becher zu kämpfen. Bei Plastiktüten und PET-Flaschen muss fast ein halbes Jahrtausend verstreichen bis der Abfall verschwunden ist. Selbst eine Bananenschale benötigt in europäischen Breitengraden drei Jahre bis zur Zersetzung. „So lange können und wollen wir nicht warten“, erklärt Nico Graaff, Geschäftsführer des Mountainbike Tourismusforums Deutschland, das gemeinsam mit dem Deutschen Alpenverein und der Deutschen Initiative Mountainbike die #Sauberwald-Initiative ins Leben gerufen hat.

Ab heute auf dem Putzplan: Naturwege

Die Initiative „#Sauberwald“ will das Bewusstsein für die Sensibilität heimischer Ökosysteme fördern. Besonders Menschen, die gern in der Natur unterwegs sind, hier joggen, wandern, Radfahren oder einfach nur spazieren gehen, wissen diese natürlichen Ruhe- und Erholungsräume meist sehr zu schätzen. Gleichzeitig ist klar, dass der Müll nur von Menschenhand auf Wege, an das Ufer oder das Gipfelkreuz kommen. Die Lösung ist denkbar einfach: „Wenn wir alle alles wieder mit nach Hause nehmen, was wir für unsere Ausflüge in die Natur mitbringen, bleiben unsere Wälder sauber und bezaubernd“, so Ingmar Hötschel von der Deutschen Initiative Mountainbike. „Den eigenen Müll mitzunehmen sollte am Berg selbstverständlich sein. Es darf aber auch darüber hinaus gehen: Die Natur dankt es allen, die auch den Abfall anderer vom Wegrand einsammeln – dazu wollen wir mit der Aktion #Sauberwald ermutigen.“ ergänzt Nico Gareis vom Deutschen Alpenverein.

Wasser, Müsliriegel, Müllbeutel

Mit dem Hashtag „#Sauberwald“ wollen die Natursportverbände darauf hinwirken, dass ein Behältnis für Müll bei jedem Ausflug dabei sein sollte. Müll sammeln könnte so selbstverständlich in den Abenteuertag eingebaut werden, wie Fotos mit dem Handy zu schießen. Den anstehenden Aktionstag am 18. September nehmen Bike- und Outdoor-Vereine, DAV-Sektionen und Tourismusverbände zum Anlass, alle Naturliebhaber zur Pflege ihrer Lieblingswege und -plätze aufzufordern. Ebenfalls sollen gezielt Familien und Kinder mit der Aktion angesprochen werden, um von klein auf Outdoor-Erlebnisse mit aktivem Naturschutz zu verbinden.

Mitmachen am World Cleanup Day

Mitmachen kann jede und jeder, indem er oder sie ihre „Müll-Beute“ fotografiert und unter dem Hashtag „#Sauberwald“ in den sozialen Medien teilt. Gruppen, Vereine und Organisationen sind aufgefordert ihre Aktionen auf der Sauberwald-Karte unter www.mtf.bike/sauberwald einzutragen, um Gleichgesinnte zu finden und die Sichtbarkeit des Engagements zu erhöhen.

Was machen Sie am 18. September?

Pressekontakt:
Nico Graaff
Telefon: 0341-64068690
E-Mail: [email protected]
www.mountainbike-tourismusforum.de/sauberwald
Original-Content von: Mountainbike Tourismusforum Deutschland, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

Claudia Hoffmann
Claudia Hoffmannhttps://gruenspar.de
Ich probiere gerne immer wieder neue Sachen aus und seit etwas längerer Zeit beschäftige ich mich auch immer mehr mit dem Thema „grüner“ Leben. Ich versuche so gut es geht Ressourcen zu sparen, liebe umweltbewusste Optionen, Naturprodukte und wenn ich obendrauf auch noch Geld sparen kann, ist es optimal. Ich finde es sehr wichtig, dass jeder seinen Beitrag zur Umwelt leistet und ich finde heutzutage gibt es so viele Optionen der Umsetzung. Jeder Schritt, egal wie groß oder klein er ist, kann dazu beitragen!

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