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Was haben gesunde Böden eigentlich mit Klimaschutz zu tun? – Mission Klimamilch (Teil 1)

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Frankfurt am Main (ots) –

„Together for Implementation“ – unter diesem Motto findet gerade die diesjährige Weltklimakonferenz (COP27) in Sharm El-Sheikh, Ägypten statt. Die entscheidende Frage auf der Konferenz: Wie können wirkungsvolle Maßnahmen zum Schutz des Klimas, beispielsweise in der Landwirtschaft, umgesetzt werden? Die eine Lösung gibt es noch nicht, aber vielversprechende Ansätze. Das Unternehmen Nestlé beispielsweise fördert und unterstützt regenerative Ernährungssysteme. Das Ziel: bis 2030 die Hälfte ihrer wichtigsten Rohstoffe aus der regenerativen Landwirtschaft zu beziehen. Warum gesunde Böden wichtig für das Klima sind, zeigt die Klima-Milchfarm in Nordhessen.

Klimafreundliche Maßnahmen zum Schutz der Böden

Eine nachhaltige Landwirtschaft ermöglichen, dieses Ziel verfolgt Nestlé Deutschland. Gemeinsam mit weiteren Partner:innen und Expert:innen startete das Unternehmen im letzten Jahr die erste Klima-Milchfarm in Nordhessen. Der Hof von Familie Frese ist das Zuhause von 130 Kühen und soll innerhalb der dreijährigen Pilotphase rechnerisch auf möglichst Netto-Null-Emissionen gebracht werden. Dieses Ziel soll durch nachhaltige Maßnahmen in den sechs Bereichen Ackerbau, Tierhaltung, Güllemanagement, Energie, Futteranbau und Ernährung erreicht werden.

Apropos Ackerbau – können Böden einen positiven Einfluss auf das Klima ausüben?

Ja! Die Rolle von gesunden Böden wird oft unterschätzt, denn ein Boden mit hohem Humusgehalt kann der Atmosphäre CO2 entziehen. Humus besteht hauptsächlich aus abgestorbenen Pflanzenresten und befindet sich in der oberen Bodenschicht. Um seine Böden zu unterstützen und Humus zu erhalten, setzt Landwirt Mario Frese unter anderem auf diese fünf Maßnahmen:

– Organischer Dünger: Mario Frese nutzt beispielsweise die Gülle seiner Kühe, um seine Felder zu düngen. So bleibt ein großer Teil auf dem Hof und es entsteht ein geschlossener Kreislauf.
– Fruchtfolgen: Diese Methode bringt Abwechselung auf die Felder. Bei Fruchtfolgen wird nicht immer wieder die gleiche Frucht auf einem Feld angepflanzt (beispielsweise Mais). Stattdessen wird nach dem Mais zum Beispiel ein Winterweizen angebaut. Das erhöht die Fruchtbarkeit der Böden und kann Humus erhalten.
– Zwischenfrüchte: Sie werden meistens nach der Hauptfrucht auf den Acker gepflanzt. Zwischenfrüchte aus der Gruppe der Hülsenfrüchte sind Alles-Könner. Sie nehmen Stickstoff aus der Luft aus und dienen so als natürlicher Dünger, steigern die Bodenfruchtbarkeit und schützen vor Erosion. Landwirt Mario nutzt vor allem Klee und Wildkräuter auf seinen Feldern.
– Blühstreifen: Sie bringen nicht nur Farbe auf die Felder, sondern schaffen Platz für Insekten und Co. und sorgen dafür, dass es summt und brummt. Neben Lebensraum für Insekten und Co. sorgen Blühstreifen für eine bessere Wasseraufnahme, helfen Humus zu erhalten und somit Kohlenstoff im Boden zu speichern.
– Anbau einer Mais-Bohnen-Mischung: Hier rankt sich die Bohnenpflanze um den Mais – fast wie im Märchen. Dadurch wird der Platz auf dem Acker besser genutzt und die Bodenqualität verbessert.

So können Böden richtige Klimaretter werden.

Darüber hinaus ist Nestlé Deutschland Partnerin des Projektes „Insektenfördernde Regionen“ und setzt in den Regionen Wendland und Bliesgau in über 20 Pilot-Betrieben auf verschiedene Methoden der regenerativen Landwirtschaft, um die Böden zu schützen und neue Lebensräume für Insekten und Co. zu schaffen.

Nestlé ist Teil der Weltklimakonferenz 2022

Wie dringend die Diskussion über nachhaltige Maßnahmen in der Landwirtschaft sind, zeigte der „Adaption & Agriculture Day“ der Weltklimakonferenz. Der Klimawandel wirkt sich nachteilig auf die Landwirtschaft und somit auch auf die Existenz von Kleinbauern und die Ernährungssicherheit aus. Umso wichtiger ist es, aktiv etwas gegen nachteilige Klimaauswirkungen wie Dürren oder Überschwemmungen zu unternehmen. Nestlé ist Teil der diesjährigen Weltklimakonferenz und setzt sich für eine nachhaltige Ernährungssicherheit sowie ein regeneratives Ernährungssystem ein. Landwirtschaftlich genutzte Flächen sowie deren Ökosysteme sollen langfristig erhalten sowie wiederhergestellt werden und die Existenzgrundlagen von Kleinbauern sichern. Hierzu investiert Nestlé bis 2025 1,2 Milliarden Schweizer Franken in regenerative Landwirtschaft.

Pressekontakt:
Nestlé Deutschland AG
Lena Elke Müller
Tel: (069) 6671 3045
[email protected]
Original-Content von: Nestlé Deutschland AG, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

Claudia Hoffmann
Claudia Hoffmannhttps://gruenspar.de
Ich probiere gerne immer wieder neue Sachen aus und seit etwas längerer Zeit beschäftige ich mich auch immer mehr mit dem Thema „grüner“ Leben. Ich versuche so gut es geht Ressourcen zu sparen, liebe umweltbewusste Optionen, Naturprodukte und wenn ich obendrauf auch noch Geld sparen kann, ist es optimal. Ich finde es sehr wichtig, dass jeder seinen Beitrag zur Umwelt leistet und ich finde heutzutage gibt es so viele Optionen der Umsetzung. Jeder Schritt, egal wie groß oder klein er ist, kann dazu beitragen!

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