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11 Tipps zum Energie sparen – So schonst du die Umwelt und deinen Geldbeutel

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Klimaschutz ist ein Thema das uns alle angeht. Auch wenn wir oft beim Klimaschutz an globale Aktionen denken, kann jeder Einzelne von uns dazu beitragen, dass Ressourcen geschont werden und das Klima sich erholen kann. Dies schützt nicht nur unsere Umwelt, sondern meist auch unseren eigenen Geldbeutel. Die nachfolgenden Tipps sind in jedem Haushalt leicht umzusetzen und helfen Dir nicht nur Energie sparen zu können und damit aktiv deine persönliche CO2 Bilanz zu senken, sondern auch Geld einzusparen.

1. Auf die Energieklasse achten

Die Investition in einen neuen Kühlschrank, eine moderne Waschmaschine oder anderen elektronischen Geräten kann sich auszahlen. Während veraltete Elektrogeräte oft eine Menge Energie verbrauchen, werden neue Geräte Energiesparend gearbeitet und sorgen so dafür, dass weniger Strom verbraucht wird.

Wenn Du dich also entschließt, einen neuen Kühlschrank oder eine neue Waschmaschine zu kaufen, achte unbedingt auf die richtige Energieklasse. Wenig Energie verbrauchen Geräte der Effizienzklasse A+, bzw A+++. Elektronische Geräte, die den Klassen A bis G angehören, sind wahre Stromfresser und sollten aus Gründen des Umweltschutzes und des Sparens nicht mehr gekauft werden. Auch wenn diese Geräte in der Anschaffung etwas günstiger sind, zahlen sich die energieschonenden Geräte im Laufe der Zeit aus.

So viel kann der Wechsel bringen:

Wenn Du zuhause noch einen veralteten Kühlschrank der Energieklasse B besitzt und diesen durch ein Gerät der Effizienzklasse A+++ austauschen möchtest, kannst du in nur einem Jahr etwa 74 Euro und rund 160 Kg CO2 einsparen.

2. Auch Stand-by kostet!

Den Fernseher bequem mit der Fernbedienung ausschalten, den PC mit Bildschirmschoner laufen lassen, das Handyladekabel, dass ungenutzt an der Steckdose hängt. Auch wenn man es kaum glauben mag, in diesem Zustand verbrauchen diese Geräte Strom. Auch wenn du sie gerade nicht nutzt, wird Energie unnütz verbraucht.

Mach es dir zur Gewohnheit und gönne den Geräten, die du zur Zeit nicht benötigst, eine Auszeit. Stöpsel konsequent das Handyladekabel aus der Steckdose aus, Fahr den Rechner runter, wenn du ihn über eine längere Zeit (zum Beispiel während der Mittagspause) nicht benötigst und lass deinen Fernseher über Nacht nicht im Stand by Modus.

Fernsehgeräte, Spielekonsole oder Sat Receiver lassen sich einfach allesamt mit einer Mehrfachsteckdose bedienen, die mit nur einem Knopfdruck über Nacht komplett ausgestellt werden.

Soviel sparst Du, wenn du deinen Geräten eine Pause gönnst:

Wer seine elektrischen Geräte konsequent für die ungenutzte Zeit abstellt, und nicht im stand by Modus weiterlaufen lässt, kann so rund 220 Kilogramm CO2 und circa 100 Euro im Jahr einsparen.

Übrigens kannst du bei TV und PC Bildschirm Energie einsparen, wenn du die Helligkeit des Bildschirmes nicht auf die höchste Stufe einstellst. So sparst du zusätzlich und kannst auch noch die Langlebigkeit deiner Geräte verlängern.

3. Energie sparen beim kochen

Frisch kochen ist gesund und ein wahrer Genuss. Doch wer auf die frische Küche nicht verzichten möchte, muss keine Unmengen ausgeben. Auch bei der Zubereitung von leckeren Gerichten kann man Energie sparen und so seinen Geldbeutel schonen.

Wichtig ist, dass man den Tops stets auf der passenden Herdplatte setzt. Steht der kleine Topf auf der großen Herdplatte, geht an den Seiten einiges an Energie verloren. Ein großer Topf auf einer zu kleinen Herdplatte braucht unnötig lange, bis der Inhalt sich erhitzt.

Ebenso wichtig wie die passende Herdplatte ist der Deckel. Wird im Kochtopf etwas ohne Decke zubereitet, geht über den Topf viel Wärme verloren. Mit Deckel kann man Energie einsparen und so die Kosten geringer halten. Ebenso kannst Du Energie und Kosten sparen, wenn du zum Ende hin die Temperatur runterdrosselst, beziehungsweise die Hitze völlig runterfährst. Die Herdplatte bleibt noch eine Weile heiß und du kannst so die Restwärme nutzen, um den Gericht fertig zuzubereiten.

So viel kannst du beim kochen einsparen:

100 Kilogramm Kohlendioxid kannst du einsparen, wenn du für den richtigen Topf den passenden Deckel nutzt. Dies zeigt sich auch in deinem Geldbeutel, denn auf diese Weise kannst du um die 46 Euro pro Jahr einsparen.

4. Ob Kaffee oder Tee, der Wasserkocher spart Energie und Geld

Der Morgen beginnt für die Meisten mit einem frischen Kaffee oder einem aromatischen Tee, doch für eine Tasse lohnt es sich kaum, Wasser im Kochtopf heiß zu machen. Schneller und energieeffizienter geht das mit einem Wasserkocher einer guten Effizienzklasse (siehe Tipp 1). Das Wasser wird in wenigen Augenblicken heiß und kann so für die Zubereitung von Tee oder Kaffee, aber auch für Nudeln oder andere Gerichte genutzt werden.

So viel spart der Wasserkocher:

Wenn du jeden Tag den Wasserkocher anstatt des Kochtopfes nutzt, um einen Liter Wasser zu erhitzen, kannst du etwa 90 Kilogramm CO2, also ungefähr 40 Euro einsparen.

5. Die richtigen Räumlichkeiten nutzen, um Energie sparen zu können

Steht ein Kühlschrank in einer warmen Küche, verbraucht er mehr Energie als ein Kühlschrank, der in einer kühleren Umgebung steht. Natürlich gehört der Kühlschrank in die Küche, aber deine Gefriertruhe kann reichlich Energie einsparen, wenn sie in einer kühlen Umgebung steht. Der Keller ist ideal um den Gefrierschrank in einem geringen Energiemodus laufen zu lassen. Um die niedrige Temperatur nutzen zu können, sollten keine anderen Geräte wie zum Beispiel eine Waschmaschine daneben stehen. Diese Geräte geben Wärme ab und sorgen so dafür, dass die Gefriertruhe mehr Energie aufwenden muss, um kalt zu bleiben.
Eine Temperatur von etwa 18 Grad ist für die Gefriertruhe ausreichend, wenn sie in einer kühlen Umgebung steht.

So lässt sich einiges an Energie einsparen und das zeigt sich in deinem Geldbeutel.

Auch beim Kühlschrank in der Küche lässt sich einfach Energie sparen. Das Gerät sollte nicht direkt an der Wand platziert werden, damit der Rückkühler optimal arbeiten kann und der Abfluss der Wärme unproblematisch läuft.

Außerdem kann der volle Kühlschrank effizienter arbeiten als ein Gerät, in dem viel Freiraum zwischen den Produkten ist. Auch das Abtauen kann Energie sparen, wenn man es regelmäßig durchführt.

So viel sparst du beim Kühlen:

Ein etwa 2 Grad höher eingestelltes Kühlgerät, dass von der Kälte der Umgebung profitiert, kann ungefähr 20 Kg Co2 und rund 10 Euro sparen. Das regelmäßige Abtauen lassen sich sogar bis zu 45% Energie einsparen.

6. Beim Wäschewaschen sparen

Erste Regel für effizientes Sparen beim waschen deiner Wäsche ist: Nie eine halbvolle Maschine laufen lassen! Du kannst auch Geld sparen, wenn du deine Wäsche im Schonwaschgang wäschst, Kochwäsche ist in einem normalen Haushalt heute kaum noch nötig. Fast jede moderne Waschmaschine hat einen Ökowaschgang. Dieser verbraucht deutlich weniger Energie als die regulären Waschgänge und macht die Wäsche trotzdem sauber und frisch.

Auch eine Vorwäsche ist beim Ökowaschgang nicht nötig, wenn man die Wäsche vor dem Waschgang behandelt. Bei Flecken oder groben Verschmutzungen können auch Hausmittel schnell helfen.
Wer noch mehr sparen möchte, hängt die Wäsche über die Wäscheleine. Ein Trockner ist ein großer Energiefresser, der eigentlich unnötig ist.

So viel sparst du beim Wäschewaschen:

Wenn du im Jahr 160 mal deine Waschmaschine anstellst und sie auf 40 anstatt 60 Grad laufen lässt, kannst du bis zu 250 Kilogramm Co2 einsparen. Das zeigt sich auf der Stromrechnung, denn du sparst um die 110 Euro.

7. Spülmaschine nur vollbeladen laufen lassen

In einem Haushalt mit wenigen Personen lohnt sich eine Spülmaschine kaum. Die Handwäsche ist deutlich kostengünstiger als die, zugegebenermaßen praktische Spülmaschine. Wenn du doch nicht selbst abspülen möchtest, lass deine Maschine nur voll durchlaufen. Das Vorspülen ist nicht nötig wenn du das Sparprogramm einschaltest.

Das kostet die Spülmaschine:

Im Gegensatz zur Handwäsche kosten 160 volle Ladungen Geschirr 35 Euro mehr als das Handspülen. Dies lässt sich auch in 80 Kilogramm CO 2 ausdrücken.

8. Stoßlüften statt Dauerlüften

Es reicht vollkommen aus, seine Wohnräume alle zwei bis drei Stunden ordentlich zu lüften, anstatt die Fenster dauerhaft auf Kipp zu lassen. So kühlen die Räume langfristig aus und es wird viel Energie benötigt, um wieder eine angenehme Wärme zu erreichen. Die Raumluft kann durch ein kurzes Stoßlüften ausgetauscht werden.

Das spart Stoßlüften:

Ganze 610 Kilogramm Energie kann eingespart werden, wenn man kurz durchlüftet, anstatt die Fenster über einen längeren Zeitraum gekippt lässt. 180 Euro können auf diese Weise gespart werden.

9. Heizkosten senken

Heizkosten sind auf jeder Abrechnung ein enormer Posten. Dabei kann man die Kosten senken, wenn man schon nur ein Grad weniger an der Heizung einstellt.

Das sparst du ein:

Nur ein grad kühler und du kannst etwa 10 Prozent Heizenergie sparen. Dies macht sich auf der Rechnung mit etwa 135 Euro bemerkbar.

10. Richtig recyceln

Zwar bringt dieser Tipp keine finanziellen Ersparnisse, aber er tut der Umwelt gut:
Richtiges Recyceln der Wertstoffe entlastet die Umwelt. Rund 100 Kg richtig entsorgter Müll bringt ein Plus von 100 KG Co2 pro Jahr.

11. Im Bad gibt es viel zum sparen

Der Föhn, elektrischer Rasierer und co sind richtige Energiefresser, die am Ende des Jahres zu Buche schlagen. Dabei ist ein Föhn nicht unbedingt notwendig, denn an der Luft trocknet das Haar gesund und schnell. Auch superhelle Hallogenstrahler sind für das tägliche Schönheitsritual nicht nötig, Tageslicht reicht völlig aus, um sich perfekt zu stylen.

Lena Schnellhttps://gruenspar.de
Meine Eltern waren schon immer sehr umweltbewusst und seit ich für mein Ökologie Studium ausgezogen bin, versuche auch ich ohne Plastik zu leben und die Nachhaltigkeit in meinem Alltag zu verbessern. Nicht jeder hat das Glück, es bereits vorgelebt zu bekommen, deswegen möchte ich meinen Teil dazu betragen, auch anderen zu zeigen, wie einfach es sein kann. Denn nur, wenn wir mit anderen darüber sprechen und unsere Erfahrungen teilen, können wir andere unterstützen, den gleichen Weg zu gehen.

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