Ratgeber Gifte im Alltag vermeiden - 10 Tipps

Gifte im Alltag vermeiden – 10 Tipps

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Viele Produkte, denen wie täglich ausgesetzt sind, enthalten Substanzen, die für unsere Gesundheit schädlich sind. Im Folgenden haben wir einige Ideen zusammengetragen, die Dir dabei helfen sollen, Chemikalien und ihr Gift so weit wie möglich zu meiden. Für Verbrauche kann es heute problematisch sein, sich zu schützen. Tag täglich setzen wir Produkte ein, die gefährliche chemische Substanzen enthalten. Bei einigen dieser Substanzen ist es bereits geklärt, dass sie gesundheitsschädlich sind. In anderen Fällen ist noch unbekannt, welche Wirkung sie auf den Körper haben können.

Wie brauchen heute unbedingt Lösungen aus der Politik. Dazu gehört eine Gesetzgebung, die den Einsatz gesundheitsschädlicher Chemikalien als Gift verbietet. Der WWF ist konstant darum bemüht, solche Gesetzte zu fördern und zu stärken. Ein besserer Schutz ist nicht nur für die Umwelt, sondern für die Gesundheit der Verbraucher erforderlich.

Schädliche Chemikalien aus dem Alltag verbannen

Schädlich Chemikalien verbergen sich überall. Im täglichen Leben begegnen wir ihnen nicht nur in Reinigungsmitteln und Kosmetik, sondern auch in unserer Nahrung. Als Verbraucher solltest Du daher kritisch sein und bewusst solche Produkte wählen, die möglichst frei von chemischen Substanzen sind.

Ökologisch erzeugte Lebensmittel bieten eine ausgezeichnete Möglichkeit, um eine Belastung durch Pestizide zu vermeiden. Im ökologischen Anbau werden grundsätzlich keine Pestizide eingesetzt. Die Schädlingskontrolle erfolgt auf natürliche Weise. Konservierungsmittel sowie künstliche Farben und Aromastoffe findet man in Bio Produkten kaum oder nur in geringen Mengen vor.
Wenn Du keine Möglichkeit hast, Bio Produkte zu kaufen, so solltest Obst und Gemüse schälen oder gründlich waschen bevor es verzehrt wird. Die Pestizide setzen sich nämlich in der Regel auf der Oberfläche von Obst und Gemüse fest. Durch waschen oder Schälen kannst Du den größten teil diese schädlichen Substanzen entfernen.

Keine Pestizide im eigenen Garten

Hast Du einen eigenen Garten, so solltest Du den Einsatz von Pestiziden in jedem Fall meiden. Sie können Dir nämlich gleich auf zweifache Weise schaden: Zum einen, wenn Du die Mittel handhabst und zum anderen wenn Du sie mit Deiner Ernte verzehrst. Es ist ratsam, sich über natürliche Methoden der Schädlingsbekämpfung zu erkundigen. Auf diese Weise kannst Du Deine eigene Ernte unbesorgt genießen.

Vorsicht vor Konservendosen

Konservendosen bergen eine Gefahr, die nur wenig bekannt ist. Sie sind häufig mit einem Harz beschichtet, das bestimmte Stoffe an die Nahrung abgibt. Dabei handelt es sich um Substanzen, die den menschlichen Hormonen ähneln. Durch Nahrung aus Konserven kann daher der menschliche Hormonhaushalt gestört werden. Daher solltest Du statt Konserven lieber tiefgekühlte Produkte benutzen. Harmloser als die Konservendosen gestalten sich auch Gläser, da sie keine Harzbeschichtung aufweisen.

Die richtige Wahl der Babyfläschchen

Stillen ist eindeutig die beste Weise, um ein Baby zu ernähren. Dennoch benutzen die meisten Babys, wenigsten zeitweise, eine Nuckelflasche. Du solltest unbedingt darauf Wert legen, eine Nuckelflasche aus Glas zu kaufen. Die Plastikflaschen können nämlich schädliche Substanzen enthalten, die in die Babynahrung übergehen und von Deinem Kind aufgenommen werden.

Die Produkte solltest Du vermeiden

Einige Produkte, die wir häufig benutzen, enthalten verschiedene schädliche Chemikalien. Auf einige dieser Produkte solltest du daher am besten vollkommen verzichten. Dazu gehören beispielsweise Produkte zum Haarfärben. Besonders solche Mittel, bei denen vor einer möglichen allergischen Reaktion gewarnt wird, sollten gar nicht oder nur sehr selten eingesetzt werden.
Gleiches gilt auch für Duftstoffe, wie Raumspray oder WC Steine. Im Grunde bieten solche Produkte keinen wirklichen Mehrwert. Die Duftstoffe, die in ihnen verwendet werden, können Deiner Gesundheit jedoch schaden.

Chemische Reinigungsmittel und Kosmetika durch natürliche Produkte ersetzen

Für zahlreiche Reinigungsmittel und Kosmetika lassen sich Produkte aus natürlichen Substanzen finden, die Du unbedenklich einsetzen kannst. Substanzen wie Triclosan und synthetische Duftstoffe, die man oft in Haushaltsreinigern findet, sind für die Gesundheit schädlich. Darum solltest Du sie nach Möglichkeit vermeiden. Im Folgenden präsentieren wird Die einige Ideen, wie Du im Haushalt auch mit natürlichen Mittel effizient reinigen kannst.

  • Zum Reinigen von Backofen und WC eignet sich Backpulver
  • Essig kann als genereller Haushaltsreiniger eingesetzt werden
  • Stark verschmutzte Töpfe lassen sich mit Essig und Salz ausgezeichnet reinigen
  • Olivenöl kann als Holzpolitur benutzt werden
  • Mit Natron werden Geschirrtücher hygienisch sauber und von Flecken befreit
  • Essig kann selbst den Weichspüler ersetzen. In Weichspüler sind Tenside enthalten, die für die Umwelt schädlich sind. Eine kleine Menge Essig hingegen macht die Wäsche weich. Der zusätzliche Duft ist meistens überflüssig, da ja bereits das Waschpulver einen angenehmen Duft zufügt. Wenn Du dennoch für einen frischen Duft sorgen möchtest, kannst Du auch Zitronenschalen benutzen, die Du in einem kleinen Säckchen in die Waschmaschine gibst. Sie sorgen für Duft und machen Deine Wäsche außerdem weich.
    Bei der Reinigung im Haushalt und im Außenbereich solltest Du auch auf Hochdruckreiniger verzichten. Meistens kannst Du mit einem Eimer Wasser und Seife den gleichen Effekt erzielen und dabei Strom und Wasser spare.

    Lösungsmittel vermeiden

    Im Haushalt wird oft auch mit Klebstoffen, sowie mit Lacken und Farben gearbeitet. Du solltest solche Produkte vorziehen, die auf Wasserbasis hergestellt sind. Substanzen, die als Lösungsmittel eingesetzt werden, fördern die Luftverschmutzung und den Treibhauseffekt. Sie können auch zu Atemwegserkrankungen wie Asthma führen und werden auch mit Krebserkrankungen in Verbindung gebracht.

    Weitere wirksame Mittel aus der Natur

    Motten kannst Du auf ganz natürliche Weise mit Produkten vertreiben, die Du im Garten findest. Du kannst beispielsweise Lavendel trocknen und ihn, in kleine Säckchen vernäht, in den Kleiderschrank legen. Auch Zedernholz gibt einen Geruch ab, der Motten abschreckt. Dazu kannst Du einfach ein kleines Stück Holz in den Schrank legen. Reibst Du es hin und wieder mit Schmirgelpapier ab, bleibt der Duft lange erhalten.

    Silberfische, die sich gerne in feuchten Räumen ansiedeln, lassen sich ebenfalls auf natürliche Weise beseitigen. Der Geruch von Lavendelöl vertreibt sie meistens. Du kannst jedoch auch eine Fressfalle anlegen, indem Du eine Papiertüte mit Mehr und Zucker auslegst. Diese kannst Du über Nacht einfach in das betroffene Zimmer legen und am Morgen entsorgen.

    Den Kauf von chemischen Duftmitteln kannst Du ebenfalls vermeiden. Riecht der neuen Kleiderschrank unangenehm nach Holz, so kannst Du einen Apfel aufschneiden und ihn für ein Paar tage in den Schrank legen. Der schlechte Geruch wird schnell beseitigt.

    Orangenschalen verleihen Räumen einen wunderbaren, frischen Duft auf ganz natürliche Weise. Dazu brauchst Du die Schalen einer Bio Orange lediglich in einer Schale auf die Heizung zu stellen. Durch die aufsteigende Wärme wird der Duft besonders intensiv.

    Holzpflege auf natürliche Weise

    Holz lässt sich mit natürlichen Mitteln ausgezeichnet pflegen. Bei dunklem Holz kann man kalten schwarzen Tee zur Reinigung benutzen. Bei helleren hölzern kann er allerdings zu Verfärbungen führen.
    Für Eichenholz empfiehlt es sich, warmes Wachs mit ein wenig Zucker zu vermischen. Du lässt das Wachs in das Holz einziehen und kannst anschließend noch mit einem weichen Tuch nachpolieren. So erhält das Holz einen wunderbar seidigen Glanz, der vollkommen natürlich wirkt.
    Nussbaumholz lässt sich nach dem reinigen gut mit Milch behandeln. Dazu wischt man die Möbelstücke mit Milch ab und poliert sie anschließend mit einem weichen Tuch.

    Schadstoffe während der Schwangerschaft vermeiden

    Wenn Du schwanger bist, oder eine Schwangerschaft planst, sind diese Tipps für Dich besonders wichtig. Viele der Haushaltsreiniger und Kosmetikstoffe enthalten nämlich hormonähnliche Substanzen. Diese können in Deinen körpereigenen Hormonhaushalt eingreifen. Es kann Dir schwerer fallen, schwanger zu werden. Die einzelnen Phasen bei der Entwicklung des Embryos werden ebenfalls durch Hormone gesteuert. Die Schadstoffe können daher auch die Entwicklung des Babys stören. Auch bei der Ernährung solltest Du während der Schwangerschaft organische Schadstoffe vermeiden. Diese befinden sich besonders häufig in fettem Fleisch, so dass pflanzliche Nahrung grundsätzlich gesünder ist.

Lena Schnellhttps://gruenspar.de
Meine Eltern waren schon immer sehr umweltbewusst und seit ich für mein Ökologie Studium ausgezogen bin, versuche auch ich ohne Plastik zu leben und die Nachhaltigkeit in meinem Alltag zu verbessern. Nicht jeder hat das Glück, es bereits vorgelebt zu bekommen, deswegen möchte ich meinen Teil dazu betragen, auch anderen zu zeigen, wie einfach es sein kann. Denn nur, wenn wir mit anderen darüber sprechen und unsere Erfahrungen teilen, können wir andere unterstützen, den gleichen Weg zu gehen.

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