Österreichische Jägerschaft pirscht zum Duden nach Berlin

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Wien/Berlin (ots) –

Typisch, österreichisch, kreativ! Österreichische Jägerschaft sorgt in Berlin für Furore und bittet Duden um Anpassung der offiziellen Definition der Jagd.

Seit einigen Jahren nimmt die Naturentfremdung stetig zu, während das Wissen um die Jagd insbesondere in der städtischen Bevölkerung an Bedeutung verliert. Dies führt zu einem Mangel an Bewusstsein, zu Vorurteilen und letztendlich zu einem fehlenden Verständnis für die Jagd und die Jägerschaft. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat Jagd Österreich beschlossen, die Leistungen der Jagd wieder stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und hat eine Informationskampagne gestartet.

Als Teil dieser Kampagne wurde eine Aufsehen erregende Aktion mit einem Plakat-Anhänger beim Duden-Verlag in Berlin initiiert, denn dieser gilt als die Anlaufstelle im deutschen Sprachraum für Rechtschreibung und Begrifflichkeiten. Der dort derzeit noch ausgewiesene Begriff zur Jagd ist – so die österreichische Jägerschaft – zu eng gefasst und lässt wesentliche Leistungen der Jägerinnen und Jäger ungenannt. Daher wurde ein offener Brief an den Duden formuliert, mit der Bitte, den jagdlichen Begriff um weitere Facetten im Sinne der Kernwerte zu ergänzen. Landesjägermeister Herbert Sieghartsleitner, Präsident von Jagd Österreich, erläutert die Hintergründe: „Die ehrenamtlichen Leistungen für die Gesellschaft, die Unterstützung der Biodiversität, der Landwirtschaft sowie des Waldes und die Erhaltung des Handwerks Jagd haben die Jägerinnen und Jäger Jahrhunderte lang erbracht, ohne darüber öffentlichkeitswirksam zu reden. Das wollen wir nun ändern.“

Pressekontakt:
Lutz Molter, Bakk. Phil
Stv. Generalsekretär
Mobil: 0043660 8216932
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Original-Content von: Dachverband „Jagd Österreich“, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots