Initiativen von Online Unternehmen für Klima- und Umweltschutz

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Der Klimawandel macht uns allen zu schaffen. Schon lange ist dies nicht nur das Problem der Politiker. Jeder macht sich darüber Gedanken, wie er seinen ökologischen Fußabdruck gering halten kann. Auch Online-Unternehmen sind da nicht mehr außen vor:

Zahlreiche Strategien wurden entwickelt, um sich aktiv in Sachen Klima- und Umweltschutz zu engagieren. Selbst die hier vorgestellten Online Casinos arbeiten mit Webhostern zusammen, die ihren Stromverbrauch möglichst gering halten und nur mit effizienten Servern arbeiten.

Screen time reduzieren

Schon in der Social-Media Branche fängt es an: Zahlreiche Unternehmen schränken die Bildschirmzeit ihrer Mitarbeiter ein, indem sie um eine Reduzierung der Helligkeit bitten.
Auch werden oftmals die unnötigen Dienste wie Bluetooth oder NFC ausgeschaltet.
Permanentes Laden ist auf der Arbeit auch verpönt: wird nicht geladen, muss auch der Stecker gezogen werden.

 

Mit diesen Maßnahmen sollen die Stromkosten mit wenig Aufwand gering gehalten werden.
Das Bereitstellen moderner Geräte mit geringem Stromverbrauch ist dabei ebenfalls eine Selbstverständlichkeit.

Lieferketten verkürzen

Diverse Onlinehändler gaben den Beschwerden ihrer Käufer nach. Heutzutage können die meisten Transportunternehmen nur noch bestehen, wenn sie auf Elektroautos setzen. Das Beste an ihnen ist, dass sie genauso schnell und effizient ausliefern, aber ohne Spritverbrauch.

 

Auch die Deutsche Post hat sich den Wünschen angepasst. Aktuell werden bei Zalando oder H&M Pakete mittels Elektroautos ausgeliefert. Etliche Tonnen CO2 können so eingespart werden. Mittels Solaranlagen auf den Firmendächern wird das Ganze auch noch deutlich effizienter.

Auch die Erfindung von Dropshipping ist da vorteilhaft: Die Shops haben in dem Fall die Waren nicht selbst vor Ort, sondern schicken diese direkt vom Hersteller oder Großhandel zum Kunden. So spart man jedes Mal einen Transportweg.

 

Außerdem sollte der Umweltschutz auch in Gesetz zu globalen Lieferketten mit einfließen.

Umweltschutz in der Gamingindustrie

Die Gamingbranche erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Doch vor allem die Hig-End Grafikkarten gelten als absolute Stromfresser. Dennoch besteht auch dort großes Interesse sich dem Klimaschutz zu widmen.

Allen voran die Initiative “ Playing for the Planet“. Dort haben sich zahlreiche Firmen zusammengetan, um ihren Teil für den Umweltschutz zu tun:

Das beginnt mit der Reduktion von Emissionen, dem gering halten des Plastikverbrauchs und die Teilnahme an Aufforstprogrammen.

Zu den Teilnehmern gehören weltweit bekannte Unternehmen. Allen voran Microsoft.
Gerade der Konzern hat es sich zur Aufgabe gemacht, bei der Zulieferung 33 Prozent weniger Emissionen zu verbrauchen. Auch wird immer wieder versucht, auch Player zu sensibilisieren.
So wurde auch „Build a Better World“ ins Leben gerufen. Studenten und Schulpflichtige können ein eigenes Umweltspiel kreieren.

Miterbeiter fördern

Um die Klimabilanz ihrer Unternehmen zu verbessern, gehen viele Onlineshops jetzt auch dazu über, ihre Mitarbeiter mit Elektro-Firmenautos auszustatten. Dies führt zum einen zu zufriedenen Mitarbeitern, zum anderen tut es nachweislich etwas für den Klimawandel.

Die Bereitstellung von kostenfreien Mitarbeiterparkplätzen, die über E-Ladestationen verfügen, untermauern die Maßnahme noch. Das Handelsunternehmen niceshops GmbH ist da ein gutes Beispiel. 

Auch das Ausrichten von gänzlich fleischlosen Speiseplänen in den Kantinen ist für viele vielleicht anfänglich ungewöhnlich, bietet aber eine gesunde Alternative und senkt die CO2-Emissionen enorm.

Netlight Consulting fährt mit dieser Strategie schon seit langem und hat die positiven Rückmeldungen der Mitarbeiter auf ihrer Seite.

Informationen über Bestellungen

Viele Onlineshops wie auch die Versandapotheke oder Saturn geben dem Kunden mittlerweile die Chance, sich seine Umweltbilanz selber anzuschauen. Bei jedem Kauf informiert der Shop darüber, wie viel CO2 dafür verbraucht wird. Selbstverständlich kommen besonders niedrige Verbräuche gut beim Kunden an, sodass man sich sicher sein kann, dass die Shops den möglichst umweltbewusstesten Weg wählen.

Auch das Anzeigen, wie Retouren die Umwelt belasten, kann dazu führen, dass Kunden bewusster einkaufen. Die Bundesregierung hat hier auch ihr Bestes getan: eine virtuelle Figur vereinfacht die digitale Anprobe von Kleidungsstücken und vermittelt einen guten Eindruck der Produkte. So können Fehlkäufe vermieden werden.

Produkte als Teil des Umweltschutzes

Nicht nur die Beschaffung der Waren oder deren Transport wird mittlerweile klimafreundlich behandelt. Auch die Waren an sich werden immer umweltfreundlicher.

Das Großunternehmen aus Deutschland: memolife ist da ein gutes Beispiel.
Es bietet zahlreiche nachhaltige Waren an. Angefangen von Haushaltsbedarf bis hin zu Kleidung und Möbel ist alles dabei.

Die Produkte unterliegen dabei strengen Kontrollen, die sie alle mit Bravour bestehen. Siegel wie der Blaue Engel und FairTrade werden oft vergeben.

Wer gerne gesund isst und sich nicht an krummem Gemüse stört, der wird sicher auch den Etepetete Shop kennen. Dort wird Gemüse verkauft, das eigentlich sonst aussortiert werden würde. Das Gemüse ist 100% Bio und wird klimaneutral versandt.

Umweltfreundliche Verpackungen

Schön verpackte Bestellungen sieht jeder gern, doch in den meisten Fällen sind diese leider nicht sehr umweltfreundlich. Viele Online-Händler setzen deshalb gern auf nachhaltige Verpackungen.
Der Tee-Lieferant Sonnentor ist da ein gutes Beispiel. Dort bestellter Tee wird ausschließlich in Holz aus zertifizierten Wäldern verpackt.

Auch Luftpolsterfolie wurde mittlerweile ausgemustert: stattdessen werden mittlerweile gerne Mais-flips aus Füllmaterial verwendet, diese können als Blumenwasser genutzt werden und kommen gut beim Kunden an.

Fazit: Im Bereich des Online-Handels wird so einiges für die Umwelt getan. Bleibt nur noch zu hoffen, dass sich langfristig alle Unternehmen zu diesem Schritt bereit erklären und Kurs halten beim Klimaschutz.