Stromsparen leicht gemacht – Tipps & Tricks

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Wer im Alltag Geld sparen will, der sollte nicht nur weniger kaufen, sondern auch seinen Lebensstil und Alltag überdenken. Ein Thema, dessen Einfluss auf die Ausgaben schnell unterschätzt wird, ist der Stromverbrauch. Durch einige gezielte Erneuerungen und Änderungen Gebrauch lässt sich viel Strom sparen. So reduziert man nicht nur seine Ausgaben, sondern tut auch der Umwelt etwas Gutes. Denn: Je weniger Strom verbraucht wird, desto weniger muss auch produziert werden.

Den richtigen Anbieter wählen
Bei der Frage, wie viel Strom man verbraucht, spielt der Anbieter eine große Rolle. Ein günstiger Stromtarif führt auf Dauer dazu, dass man im Alltag viel Geld spart. Im Internet lassen sich verschiedene Tarife miteinander vergleichen. Außerdem kann man ausrechnen, wie hoch der eigene Stromverbrauch ungefähr ist und wie viel Geld man zahlen muss. Es lohnt sich, sich regelmäßig einen Überblick über Stromtarife zu verschaffen. Gelegentlich gibt es günstige Angebote speziell für Studenten und Azubis oder für Familien mit Kindern.

Steckdosenleisten gezielt einsetzen
Ein Tipp, um Strom zu sparen und der Umwelt etwas Gutes zu tun, ist das Einsetzen von Steckdosenleisten. Hier können je nach Leiste mehrere Geräte mit Strom versorgt werden. Der Vorteil an den Leisten ist, dass sie mit einem Kippschalter an- und ausgeschaltet werden können. Am besten schaltet man die Steckdosenleisten immer aus, wenn man nicht zu Hause ist – zumindest, wenn es sich um Geräte handelt, die nicht dauerhaft laufen müssen wie der Kühlschrank. Was viele nämlich nicht wissen: elektrische Geräte verbrauchen auch Strom, wenn sie nicht laufen, aber trotzdem eingesteckt sind. Zwar ist das deutlich weniger Strom, als wenn die Geräte verwendet werden, allerdings läppert sich auch das auf Dauer.

Den Eco-Modus wählen
Als nächstes ist es empfehlenswert, möglichst bei allen Geräten den Eco-Modus auszuwählen. Dieser verbraucht deutlich weniger Strom, als die normalen Modi. Zwar brauchen einige Geräte im Eco-Modus länger – ein Waschgang in der Waschmaschine oder im Geschirrspüler kann schnell über zwei Stunden brauchen. Allerdings sollte das kein Problem darstellen, wenn man Zuhause ist und Zeit hat.
Nicht jedes Gerät verfügt über einen Eco-Modus. Schafft man sich also ein neues Gerät an, sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass dieses ein stromsparendes Programm hat.

Geräte austauschen und auf die Energieeffizienz achten
Als letztes muss darauf aufmerksam gemacht werden, dass es beim Stromsparen vor allem darauf ankommt, welche Geräte man benutzt. Häufig ist es so, dass ältere Geräte deutlich mehr Strom verbrauchen als moderne, die über Eco-Modi und neuste Techniken verfügen. Am besten versucht man, die Geräte Zuhause ausfindig zu machen, die die Stromkosten am meisten in die Höhe treiben. Diese können, wenn finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, ausgetauscht werden. Beim Kauf eines neuen Geräts sollte man unbedingt auf die Energieeffizienzklasse achten. Diese dient als Orientierung dafür, wie hoch der Stromverbrauch ist. Nach dem neuen Modell stellt A dabei die beste Klasse dar und G die schlechteste. Geräte mit einer guten Energieeffizienz sind in der Regel etwas teurer, langfristig gesehen lohnt sich die Investition aber.