MagazinKaffee- etwas Wärmendes für die Seele

Kaffee- etwas Wärmendes für die Seele

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Heißgeliebter Genuss: die vielen Facetten des Kaffees

Nirgendwo sonst auf der Welt findet sich eine ähnlich große Zahl unterschiedlichster Küchen auf so engem Raum wie in Europa. Bei allen Unterschieden der Geschmäcker im Norden, Süden, Westen und Osten des Kontinents, findet sich eines in so gut wie jedem Haushalt wieder: Kaffee. Die Unterschiede beginnen in der Art, wie er genossen wird.

Das Mekka der Kaffeekultur: Italien

Neben dem einfachen Filterkaffee gibt es in vielen Ländern die eine oder andere Kaffeespezialität. Nirgendwo sonst ist die Vielfalt jedoch größer als in Italien. Dies verwundert insoweit, als die Italiener dem Kaffee in der Regel wenig Zeit widmen. Während man sich in Nordeuropa am Nachmittag in der Regel genüsslich auf einen Kaffee hinsetzt, bevorzugen es die Italienerin und der Italiener, ihren Espresso im Stehen zu trinken. Klein, heiß und schwarz dient er vor allem als Muntermacher zwischendurch und nicht als Begleiter zu Kuchen und Gebäck. Dafür verfügen italienische Kaffees über ein besonders intensives Aroma. Wenn Sie italienischen Kaffee kaufen können Sie daher in der Regel nichts falsch machen.

Mit oder ohne Milch?

Eine Frage, an der sich beim Kaffee die Geister scheiden, ist, ob dieser mit oder ohne Milch genossen werden sollte. In Italien ist dies vor allem eine Frage der Uhrzeit. Nach Auffassung der Italiener liegen Kaffees mit Milch eher schwer im Magen. Entsprechend starten Sie mit einem Cappuccino in den Tag, trinken aber am Nachmittag und Abend ausschließlich schwarzen Kaffee. In dieser Hinsicht bilden die Italiener eine Ausnahme, da die Art des Kaffees in anderen Ländern in der Regel nicht von der Tageszeit abhängig gemacht wird. Entsprechend erfreuen sich italienische Kaffeespezialitäten wie Latte Macchiato hierzulande auch am Nachmittag großer Beliebtheit. Wenn Sie diese selber zubereiten möchten, erhalten Sie den hierfür notwendigen Espresso bei Kaffeevorteil.de 

Kaffee im hohen Norden

Unter den Top 5 der größten Absatzmärkte für Kaffee finden sich mit Finnland, Schweden, Dänemark und Norwegen gleich vier nordeuropäische Länder. Während in Finnland pro Einwohner 12 Kilogramm Rohkaffee pro Jahr konsumiert werden, sind es in Deutschland lediglich 5,5 Kilo. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass die Kaffeepause während der Arbeit in Finnland ein verbrieftes Recht für Arbeitnehmer ist. Aber auch im Privatleben spielt der Kaffee in Finnland eine große Rolle. Dies gilt in gleicher Weise für das benachbarte Schweden. „Vill du fika?“ ist eine Einladung, die dort selten abgelehnt wird. Bei der Fika werden zum Kaffee meist süße Backwaren gereicht. Es kann aber auch herzhaft belegte Brote und Brötchen geben. Weiterhin ist eine Fika nicht an eine bestimmte Uhrzeit oder einen bestimmten Ort gebunden. Fikas finden daher als klassische Kaffeepause im Büro genauso statt wie als kurzfristig improvisiertes Picknick im Freien.

Sich auf ein Getränk hinsetzen

Auch in Deutschland nehmen sich die meisten Menschen gerne Zeit für ihren Kaffee. Natürlich wird auch die eine oder andere Tasse nebenher bei der Arbeit konsumiert. Trotzdem verbindet sich mit dem Begriff Kaffee eher die Vorstellung eines geselligen Beisammenseins am Frühstückstisch oder auch an einer Kaffeetafel. Außerdem lassen sich viele Dinge besser bei einem Getränk bereden. Dies gilt für das Glas Rotwein nach einem Verhandlungsmarathon genauso wie für das Feierabendbier. Während jedoch diese alkoholischen Getränke in der Regel nur am Abend gereicht werden, ist ein Kaffee immer gut dafür, das Eis zu brechen. Dies gilt für das Bewerbungsgespräch genauso wie für den ersten Besuch der Schwiegereltern. Da der Kaffee sich inzwischen so gut wie überall auf der Welt großer Beliebtheit erfreut, kann er auch so gut wie immer angeboten werden. Die Chancen, dass eine solche Einladung ausgeschlagen wird, sind eher gering, weil sich für den kleinen Frischekick zwischendurch nichts besser eignet als eine heiße Tasse Kaffee. 

Lena Schnellhttps://gruenspar.de
Meine Eltern waren schon immer sehr umweltbewusst und seit ich für mein Ökologie Studium ausgezogen bin, versuche auch ich ohne Plastik zu leben und die Nachhaltigkeit in meinem Alltag zu verbessern. Nicht jeder hat das Glück, es bereits vorgelebt zu bekommen, deswegen möchte ich meinen Teil dazu betragen, auch anderen zu zeigen, wie einfach es sein kann. Denn nur, wenn wir mit anderen darüber sprechen und unsere Erfahrungen teilen, können wir andere unterstützen, den gleichen Weg zu gehen.

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